● Sicherheitstechnik vom Experten

Alarmtechnik der führenden europäischen Hersteller.

Turtle-Protect ist die Markenwelt von Alarm Solutions – Ihrem etablierten Errichter für Alarm-, Video- und Gefahrenmeldetechnik. Wir planen, liefern und installieren Systeme von Jablotron, Satel, Ksenia und Ajax – abgestimmt auf Ihr Objekt, zertifiziert und versicherungskonform.

„Unsere Lösungen. Für Ihre Sicherheit."

Wir arbeiten mit den führenden Herstellern
Alarm Solutions · Errichter aus Berlin & Brandenburg
● Das Unternehmen dahinter

Getragen von Alarm Solutions – seit über 12 Jahren.

Hinter Turtle-Protect steht ein erfahrenes, erfolgreiches Errichterunternehmen. Von der Beratung über die Planung bis zur fachgerechten Installation und Wartung kommt alles aus einer Hand – mit nachweisbarer Erfolgsbilanz.

12+ JahreErfahrung als Errichter
300+Zufriedene Kunden
5,018 Google-Bewertungen
340.000 Verhinderte Schäden
Region Berlin & Brandenburg · Zur Heide 41, 16348 Wandlitz
● Unsere Marken

Vier Systeme – eine Philosophie: zuverlässiger Schutz.

Wir beraten herstellerunabhängig und wählen das System, das zu Ihrem Objekt, Budget und Ihren Anforderungen passt.

Unser Schwerpunkt · Distributor

Polen · seit 1990

Als autorisierter Satel-Distributor bieten wir die volle Bandbreite: von der Profi-Zentrale INTEGRA über die kompakte PERFECTA bis zum modernen Funksystem Be Wave und der Hybrid-Zentrale Be Wave Hybrid.

INTEGRAPERFECTABe WaveBe Wave Hybrid
Satel-Welt öffnen
Bedienkomfort

Tschechien · seit 1990

Die intuitive Komplettlösung. Das JABLOTRON 100+ verbindet Funk und Draht, lässt sich mit einem Tastendruck bedienen und wird über die MyJABLOTRON-App gesteuert.

HybridMyJABLOTRON AppEN 50131
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Smart & High-End

Italien · Design & IoT

lares 4.0 vereint Einbruchschutz und Gebäudeautomation auf einer Plattform – Klima, Licht, Beschattung und Sicherheit in einer eleganten App. Made in Italy.

IoT-PlattformSmart HomeAlexa & Google
Mehr erfahren
Funk der Spitzenklasse

Europäischer Hersteller

Preisgekröntes Design trifft auf das Jeweller-Funkprotokoll mit enormer Reichweite und jahrelanger Batterielaufzeit. MotionCam liefert Foto-Verifikation im Alarmfall.

Jeweller-FunkMotionCamGrade 2
Mehr erfahren
● Flexibel kombiniert

Systeme mischen – ganz nach Anforderung.

Kein Objekt ist wie das andere. Deshalb setzen wir uns nicht auf eine Marke fest, sondern kombinieren Komponenten und Technologien so, wie es für Ihr Objekt am besten passt. Entscheidend ist nicht das Herstellerlogo, sondern die beste Lösung für Ihren Schutzbedarf und Ihr Budget.

Draht & Funk gemischt

Verdrahtete Melder, wo Kabel liegen – Funk, wo im bewohnten Bestand nachgerüstet wird. Hybrid ist die Regel, nicht die Ausnahme.

Herstellerübergreifend

Zentrale des einen Herstellers, Komponenten oder Anbindung eines anderen – wir wählen je Gewerk das jeweils Beste.

Mehr als Einbruchschutz

Alarm ergänzt um Video, Zutrittskontrolle und Smart-Home-Anbindung – zu einem stimmigen Gesamtsystem verbunden.

Satel-Zentrale + Ajax-Funk Jablotron + Video Draht + Funk (Hybrid) Alarm + Zutritt Ksenia + Smart Home
● Warum Turtle-Protect

Beratung, Planung, Installation – aus einer Hand.

Herstellerunabhängig

Wir empfehlen kein Standardprodukt, sondern das System, das objektiv am besten zu Ihrem Objekt passt.

Zertifiziert & förderfähig

Systeme nach DIN EN 50131 – von Versicherungen anerkannt und teils über KfW förderfähig.

Service & Wartung

Vom ersten Konzept bis zur regelmäßigen Wartung – wir begleiten Ihre Anlage über den gesamten Lebenszyklus.

Unsicher, welches System das richtige ist?

In einem kurzen Gespräch klären wir Objekt, Schutzbedarf und Budget – Sie erhalten eine klare Empfehlung.

Online-Shop

Produkte direkt online kaufen

Alarmzentralen, Melder, Zubehör und Komponenten unserer Marken finden Sie in unserem Online-Shop – bequem bestellen unter shop.turtle-protect.com.

Zum Shop →
Alle Marken Unser Schwerpunkt · Autorisierter Distributor

Satel

Polnischer Hersteller · gegründet 1990 · Einbruch- & Überfallmeldetechnik

Satel entwickelt und produziert seit über 30 Jahren professionelle Alarmsysteme „Made in Europe". Als autorisierter Satel-Distributor deckt Turtle-Protect das komplette Portfolio ab – von der skalierbaren Profi-Zentrale bis zum modernen, funkbasierten Smart-System. Vier Produktlinien, ein gemeinsamer Anspruch: höchste Zuverlässigkeit und Zertifizierung nach EN 50131.

● Produktlinien

Die vier Satel-Welten im Überblick

Jede Linie ist für ein bestimmtes Einsatzprofil gemacht – wir wählen gemeinsam die passende aus.

INTEGRA / INTEGRA Plus

Profi & Gewerbe
Die skalierbare Profi-Zentrale für anspruchsvolle Objekte
  • Hybrid: verdrahtet & per ABAX-Funk erweiterbar – bis zu mehreren hundert Meldelinien
  • Bis zu 32 Bereiche & getrennte Nutzerrechte – ideal für Firmen, Mehrparteienobjekte, Industrie
  • Integrierte Zutrittskontrolle & Gebäudeautomation, Grade 3 möglich
Grade 3EN 50131
bis 32Bereiche
HybridDraht + Funk

PERFECTA / PERFECTA Plus

Privat & kl. Gewerbe
Die einfache, wirtschaftliche Hybrid-Zentrale
  • Ideal für Einfamilienhäuser, Wohnungen, Ladengeschäfte & kleine Büros
  • Schnelle Installation, verdrahtet oder per Funk – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bedienung per App (PERFECTA CONTROL) mit Push-Benachrichtigungen
Grade 2EN 50131
AppPERFECTA CONTROL
HybridDraht + Funk

Be Wave

Modernes Funksystem
Smart Hub · das neue, rein funkbasierte Satel-System
  • Bidirektionale, AES-verschlüsselte ABAX2-Funktechnik (868 MHz) mit automatischem Kanalwechsel
  • Installation ohne Kabelverlegung – schnell, sauber, auch im Bestand nachrüstbar
  • Komplette Steuerung, Programmierung & Diagnose über die Be Wave-App
868 MHzABAX2-Funk
AESVerschlüsselt
AppBe Wave

Be Wave Hybrid

Smart Hub Plus (SH+)
Die Hybrid-Zentrale – Funk & Draht kombiniert, mit voller Redundanz
  • Vereint funkbasierte Be-Wave-Komponenten mit verdrahteten Meldern in einem System
  • Dreifach-Kommunikation: LAN, WLAN (2,4/5 GHz) & Dual-SIM LTE – Dual-Path ohne Single Point of Failure
  • Automatik-Szenen & Smart-Home-Funktionen, kompakter Hub (160 × 160 × 35 mm)
Grade 2EN 50131
3-fachLAN·WLAN·2×LTE
128Funk-Komponenten
● Besonderheiten

Was Satel-Anlagen auszeichnet

Made in Europe

Entwicklung & Fertigung in Polen seit 1990 – langfristige Verfügbarkeit von Komponenten und Ersatzteilen.

Skalierbar

Von der kleinen Wohnung bis zum Industrieobjekt – ein durchgängiges System-Ökosystem statt Insellösungen.

Zertifiziert

EN 50131 Grade 2 bis 3 – anerkannt von Versicherern, geeignet für gewerbliche Auflagen.

Redundante Meldung

Dual-Path über IP und Mobilfunk – die Alarmübertragung bleibt bestehen, selbst wenn ein Weg ausfällt.

App-Steuerung

Scharf-/Unscharfschaltung, Push-Meldungen und Diagnose bequem per Smartphone.

Nachrüstbar

Dank Funk-Linien (ABAX/ABAX2) auch im bewohnten Bestand ohne aufwändige Kabelverlegung realisierbar.

Satel-Anlage planen lassen

Als Distributor liefern wir Komponenten und übernehmen die fachgerechte Installation.

Alle Marken Bedienkomfort · Komplettlösung

Jablotron

Tschechischer Hersteller · gegründet 1990 · europäischer Marktführer

Jablotron steht für Alarmtechnik, die sich anfühlt wie ein gutes Konsumprodukt: durchdacht, hochwertig und mit einem Tastendruck bedienbar. Das Flaggschiff JABLOTRON 100+ verbindet verdrahtete und funkbasierte Komponenten in einem Hybrid-System – zentral gesteuert über die MyJABLOTRON-App.

● Besonderheiten

Warum Jablotron

Bedienung per Tastendruck

Scharfschalten mit einem einzigen Knopf oder Chip – so einfach, dass es die ganze Familie zuverlässig nutzt.

Hybrid: Draht & Funk

Verdrahtete und drahtlose Melder frei kombinierbar – passend für Neubau wie Bestand.

MyJABLOTRON App

Steuerung, Verlauf und Live-Status weltweit – inkl. Kamera-Verifikation und Benachrichtigungen.

Zertifiziert & förderfähig

DIN EN 50131 – von Versicherungen anerkannt und über KfW-Programme förderfähig.

Preisgekröntes Design

Melder und Bedienteile gestaltet vom Škoda-Designer Jan Tuček – unauffällig und wertig.

Dual-Path-Meldung

Alarmübertragung über LAN und Mobilfunk (GSM) – doppelt gesicherte Verbindung zur Leitstelle.

EN 50131Zertifiziert
HybridDraht + Funk
1990Hersteller seit
Made in EUTschechien

Jablotron-Beratung

Wir zeigen Ihnen das System live und planen Ihre Anlage.

Alle Marken High-End · Smart Building

Ksenia

Italienischer Hersteller · Design & IoT-Plattform

Ksenia denkt Sicherheit und Gebäudeautomation zusammen. Die Plattform lares 4.0 steuert Einbruchschutz, Klima, Licht, Beschattung, Bewässerung und Energie über eine einzige, elegante App – eine echte High-End-Lösung „Made in Italy".

● Besonderheiten

Warum Ksenia lares 4.0

Sicherheit + Automation

Eine Zentrale für Alarm und Smart Home – kein Nebeneinander getrennter Systeme.

Eine App für alles

Dashboard, Sicherheit und Smart Home in der ergo-App – inkl. Szenarien, Nutzerrechten und Verlauf.

Sprachsteuerung

Integration von Amazon Alexa und Google Home für komfortable Bedienung.

Energie & Klima

Verbrauchsüberwachung, Lastabwurf und Wochenprogramme für Heizung/Klima integriert.

Design & Qualität

Preisgekröntes italienisches Produktdesign – Technik, die man gerne sichtbar montiert.

Sicheres Funk & Hybrid

Verschlüsselte Funktechnik, kombinierbar mit verdrahteten Bus-Komponenten.

Ksenia für Ihr Objekt

Ideal, wenn Sicherheit und smarte Gebäudetechnik verschmelzen sollen.

Alle Marken Funk der Spitzenklasse · Design

Ajax

Europäischer Hersteller · preisgekröntes Funk-Ökosystem

Ajax hat drahtlose Alarmtechnik neu definiert: ein durchgängig eigenentwickeltes System aus Hardware, Funkprotokoll und App. Das Jeweller-Protokoll erreicht enorme Reichweiten bei jahrelanger Batterielaufzeit – und mit MotionCam gibt es Foto-Verifikation direkt im Alarmfall.

● Besonderheiten

Warum Ajax

Jeweller-Funk

Reichweiten bis ~2.000 m (Freifeld) und bidirektionale, verschlüsselte Kommunikation mit allen Meldern.

5–7 Jahre Batterie

Extrem sparsame Funkmelder – jahrelanger Betrieb ohne Batteriewechsel.

MotionCam Foto-Verifikation

Bewegungsmelder mit Kamera sendet im Alarmfall Fotos – „Einbruchmelder des Jahres 2020".

Preisgekröntes Design

Vielfach ausgezeichnete Produktgestaltung – Technik, die sich elegant ins Interieur einfügt.

Grade 2 zertifiziert

Jeweller- und Fibra-Linie nach DIN EN 50131 Grade 2 – KfW-förderfähig.

Fibra: Hybrid verdrahtet

Mit der Fibra-Linie auch als verdrahtetes System – bis zu 60 h Notstromreserve.

~2000 mFunkreichweite
5–7 J.Batterielaufzeit
Grade 2EN 50131
AppiOS & Android

Ajax erleben

Sauber, kabellos, schnell installiert – ideal für Nachrüstung im Bestand.

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Lassen Sie uns über Ihr Objekt sprechen.

Alarm Solutions · Zur Heide 41, 16348 Wandlitz · Region Berlin & Brandenburg

Erzählen Sie uns kurz, was Sie schützen möchten – wir melden uns mit einer Einschätzung und einem passenden Systemvorschlag.

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+49 33397 268100
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Widerrufsbelehrung

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Wissen & Factsheets

Was eine echte Alarmanlage ausmacht.

„Alarmanlage“ ist kein geschützter Begriff – vom 40‑Euro‑Baumarkt‑Set bis zur zertifizierten Einbruchmeldeanlage trägt alles denselben Namen. In diesen Factsheets erklären wir verständlich, worauf es wirklich ankommt: Normen, Schutzfunktionen, Technologien und die Fallstricke von Billiganlagen.

Echte Alarmanlage vs. „heißt nur so“

Warum der Name nichts sagt – und woran Sie eine zertifizierte Einbruchmeldeanlage zweifelsfrei erkennen.

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DIN EN 50131: Grad 2 vs. Grad 3

Was der „Sicherheitsgrad“ bedeutet, gegen welchen Tätertyp er schützt und was sich konkret unterscheidet.

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Pflicht-Schutzfunktionen

Sabotageschutz, Batterie- & Verbindungsüberwachung, Anti-Masking, Jamming-Erkennung, Zwangsläufigkeit.

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Technologien: Kabel · Funk · Hybrid

Verkabelt, Funk oder hybrid – die Unterschiede, Vor- und Nachteile und wann welche Technik passt.

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Funk ist nicht WLAN

Professionelle Alarm-Funktechnik klar von WLAN abgegrenzt – und warum verschlüsselte Kommunikation zählt.

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Zertifizierung, Versicherung & Errichter

EN 50131 und VdS, was Versicherer verlangen und warum der Fachbetrieb im Ernstfall entscheidet.

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Meldergüte: Warum billige Melder versagen

Magnetkontakt-Trick, Unterkriechen von Bewegungsmeldern und Fehlalarme – mit anschaulichen Praxisbeispielen.

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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 01

Echte Alarmanlage vs. „heißt nur so“

„Alarmanlage“ ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Jeder darf eine WLAN-Sirene aus dem Baumarkt so nennen. Der Unterschied zu einer zertifizierten Einbruchmeldeanlage (EMA) nach DIN EN 50131 ist jedoch gewaltig – im Alltag und erst recht im Ernstfall.

Kurz gesagt: Nicht der Name entscheidet, sondern ob die Anlage nach einer anerkannten Norm (EN 50131 / VdS) geplant, zertifiziert und fachgerecht installiert ist – und ob sie sich selbst überwacht.

Weder „Alarmanlage“ noch „Sicherheitssystem“ sind rechtlich definiert. Ein Set für 40 Euro mit App und Sirene darf genauso heißen wie eine mehrfach zertifizierte Anlage für ein Juweliergeschäft. Wer schützen will, sollte deshalb nicht auf den Produktnamen achten, sondern auf die zugrunde liegende Norm und die tatsächlich vorhandenen Schutzfunktionen.

Der Fachbegriff für eine „richtige“ Anlage lautet Einbruchmeldeanlage (EMA). Sie folgt der europäischen Normenreihe DIN EN 50131 und ist in Sicherheitsgrade (1–4) eingeteilt.

  • Zertifizierte Komponenten nach DIN EN 50131 (bzw. VdS-anerkannt) mit angegebenem Sicherheitsgrad
  • Sabotageüberwachung aller Komponenten – auch im unscharfen Zustand
  • Notstromversorgung mit Überwachung: Netzausfall wird überbrückt und gemeldet
  • Überwachte und verschlüsselte Kommunikation zwischen allen Teilnehmern
  • Zwangsläufigkeit: Scharfschalten nur, wenn das Objekt wirklich gesichert ist
  • Manipulationssicherer Ereignisspeicher und abgestufte Zugangsberechtigungen
  • Fachplanung und Errichtung durch einen zertifizierten Betrieb, mit Abnahme und Dokumentation
  • Möglichkeit der Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)
KriteriumBaumarkt / BilligZertifizierte EMA
Normzertifizierung (EN 50131 / VdS) meist keine nachgewiesen
Sabotageschutz selten durchgängig
Batterie- & Verbindungsüberwachung oft nicht permanent
Störsender-/Jamming-Erkennung nein ja
Verschlüsselte Kommunikation unklar AES o. ä.
Notstrom mit Überwachung selten ja
Fachplanung & Abnahme Selbstbau Errichter
Anerkennung durch Versicherer häufig nicht in der Regel

Hinweis: Ob eine Anlage im Schadensfall anerkannt wird, hängt vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab – im Zweifel vorab mit dem Versicherer klären.

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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 02

DIN EN 50131: Grad 2 vs. Grad 3

Der „Sicherheitsgrad“ nach DIN EN 50131 beschreibt, gegen welchen Tätertyp eine Anlage zuverlässig schützt. Für Wohnhäuser und Gewerbe sind vor allem Grad 2 und Grad 3 relevant.

GradErwarteter TätertypTypische Objekte
Grad 1Gelegenheitstäter mit einfachsten MittelnGeringes Risiko, einfache Wohnobjekte
Grad 2Täter mit einfachen Werkzeugen und Grundkenntnissen zu AlarmanlagenWohnungen, Einfamilienhäuser, kleine Gewerbe- und Büroobjekte
Grad 3Geübte Täter mit Spezialwerkzeug und tragbarer Elektronik (z. B. Störsendern)Höherwertige Objekte, Juweliere, Waffen-/Wertschutz, größeres Gewerbe
Grad 4Hochprofessionelle, geplant vorgehende TäterHochsicherheit, KRITIS, national bedeutende Objekte

Grad 2 ist der übliche Standard für Privathaushalte und kleinere Gewerbeobjekte. Erwartet wird ein Täter mit einfachen Werkzeugen und gewissem Grundwissen. Gefordert sind unter anderem die Überwachung der Zugangspunkte, zertifizierte Melder, durchgängiger Sabotageschutz (Sabotagekontakte für Gehäuse und Leitungen) sowie eine zuverlässige Alarmübertragung. Grad 2 lässt sich sowohl verkabelt als auch mit professioneller Funktechnik umsetzen.

Grad 3 rechnet mit geübten Tätern, die Spezialwerkzeug und tragbare Elektronik – etwa Störsender – einsetzen. Deshalb kommen strengere Anforderungen hinzu:

  • Anti-Masking & Reichweitenüberwachung der Melder (Verdecken/Abkleben und Reichweitenreduzierung werden erkannt)
  • Erkennung der Demontage von Komponenten aus der Halterung
  • Manipulationssichere Verkabelung und verstärkter Sabotageschutz
  • Redundante Alarmübertragung über zwei Wege (z. B. IP + Mobilfunk)
  • Mehr Code-Kombinationen und höhere Selbstüberwachung des Systems
  • Längere und überwachte Notstromreserve
MerkmalGrad 2Grad 3
Erwartete Werkzeugeeinfache WerkzeugeSpezial- & Elektronikwerkzeug
Anti-Masking der Melder erforderlich
Demontage-Erkennungeingeschränkt gefordert
Alarmübertragungein Weg (überwacht)zwei Wege / redundant
Verkabelungüberwachtmanipulationssicher
Notstrom / SelbstüberwachungStandarderhöht

Gut zu wissen: Zertifizierte Funk- und Hybridsysteme (z. B. Jablotron, Satel, Ajax, Ksenia) erreichen je nach Ausführung Grad 2 – mit den passenden Komponenten und Übertragungswegen auch Grad 3. Welcher Grad sinnvoll ist, hängt vom Objekt, Wert und den Versicherungsvorgaben ab.

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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 03

Pflicht-Schutzfunktionen

Eine normkonforme Einbruchmeldeanlage schützt nicht nur das Objekt, sondern auch sich selbst. Diese Funktionen trennen echte Sicherheit vom Alarm-Spielzeug – sie sorgen dafür, dass Manipulation, Ausfall oder Störung nicht unbemerkt bleiben.

Jede Komponente – Zentrale, Melder, Bedienteil, Sirene – erkennt das Öffnen des Gehäuses und das Abreißen von der Wand, und zwar auch im unscharfen Zustand. So kann ein Täter die Anlage nicht in Ruhe „vorbereiten“. In Grad 3 kommt die Erkennung der Demontage aus der Halterung hinzu.

Praxisbeispiel

Bode-Museum, Berlin (2017): Beim Diebstahl der 100-kg-Goldmünze „Big Maple Leaf“ stiegen die Täter durch ein Fenster ein, das laut Staatsanwaltschaft bereits seit 2013 defekt und nicht mehr alarmgesichert war – ein dauerhaft außer Funktion stehender Meldepunkt, der folgenlos blieb. Genau dort fand der Einbruch statt. Die Lehre: Eine gute Anlage meldet zuverlässig, wenn ein Melde­punkt manipuliert, überbrückt oder außer Funktion ist – so bleibt keine Schwachstelle jahrelang unbemerkt.

Funk-Komponenten melden ihren Batteriestand rechtzeitig, bevor sie ausfallen. Die Zentrale besitzt einen Notstromakku, der einen Netzausfall über eine definierte Zeit überbrückt – und dieser Zustand wird überwacht und gemeldet. Bei Billiganlagen fällt eine leere Batterie oft einfach unbemerkt aus.

Praxisbeispiel

In der Einbruchsnacht bleibt die Sirene stumm – die Batterie im Melder war seit Wochen leer. Weil die Billiganlage den Batteriezustand nicht aktiv überwacht, hat es niemand bemerkt. Eine normkonforme Anlage hätte den schwachen Batteriestand längst gemeldet und den Ausfall verhindert.

Jede Komponente meldet sich in kurzen Intervallen bei der Zentrale. Bleibt eine Meldung aus – weil ein Gerät entfernt, abgeschirmt oder defekt ist – wird das als Störung erkannt. Genau das fehlt bei einfachem Billigfunk: Dort bleibt ein „totes“ Gerät oft unbemerkt.

Hochwertige Bewegungsmelder erkennen, wenn sie abgeklebt, verdeckt oder besprüht werden, und in Grad 3 auch eine Reduzierung ihrer Reichweite. So kann ein Täter den Erfassungsbereich nicht unbemerkt ausschalten.

Professionelle Funksysteme erkennen den Einsatz von Störsendern (Jammern), die das Funksignal überlagern sollen. Statt einfach „blind“ zu werden, lösen sie eine Störungs- oder Alarmmeldung aus – ein wesentlicher Grad-3-Aspekt und einer der größten Schwachpunkte von WLAN-Billiganlagen.

Zwangsläufigkeit bedeutet: Die Anlage lässt sich nur scharfschalten, wenn das Objekt wirklich gesichert ist – ein offenes Fenster verhindert das versehentliche „Scharf“. Ein manipulationssicherer Ereignisspeicher protokolliert lückenlos jede Bedienung und Meldung, und abgestufte Zugangsebenen (Benutzer, Errichter, Hersteller) stellen sicher, dass nicht jeder alles ändern kann.

Merksatz: Eine gute Anlage bemerkt jeden Versuch, sie auszuschalten – Manipulation, leere Batterie, Funkstörung oder Ausfall. Genau daran scheitern die meisten Billigsysteme.

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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 04

Technologien: Verkabelt · Funk · Hybrid

Drei Wege führen zum Ziel. Welcher der richtige ist, hängt von Objekt, Bausituation und Budget ab – nicht von der Technik allein. Entscheidend ist die fachgerechte Auswahl und Kombination.

Alle Komponenten sind über Kabel mit der Zentrale verbunden und werden darüber mit Strom versorgt. Vorteile: sehr robust, kein Batteriewechsel, unempfindlich gegen Funkstörungen, langlebig. Ideal im Neubau oder Rohbau, wo Leitungen ohnehin verlegt werden. Nachteil: Im bewohnten Bestand ist das Nachrüsten aufwendiger (Stemmen, Kabelwege).

Melder und Komponenten kommunizieren batteriebetrieben über ein professionelles Funkprotokoll. Vorteile: schnelle, saubere Nachrüstung ohne große Baumaßnahmen, flexibel erweiterbar. Voraussetzung ist, dass Batterieüberwachung, Anwesenheits-/Verbindungsüberwachung, Jamming-Erkennung und Verschlüsselung vorhanden sind – bei Profisystemen ist das gegeben, bei Billigfunk nicht.

Die Kombination aus beidem: verkabelte Melder dort, wo Leitungen liegen oder gut verlegt werden können – Funk dort, wo im bewohnten Bestand nachgerüstet wird. In der Praxis ist Hybrid eher die Regel als die Ausnahme, weil es Robustheit und Flexibilität optimal verbindet.

KriteriumVerkabeltFunkHybrid
Nachrüstung im Bestandaufwendigeinfachflexibel
Batteriewartungkeineperiodischteilweise
Störsicherheitsehr hochhoch (mit Jamming-Erkennung)sehr hoch
Flexibilität / Erweiterungbegrenzthochhoch
Typischer EinsatzNeubau/Rohbaubewohnter Bestandgemischte Objekte
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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 05

Funk ist nicht WLAN

Der häufigste Irrtum lautet „Funk = WLAN“. Professionelle Alarm-Funktechnik hat mit Ihrem heimischen WLAN aber nichts zu tun – technisch, sicherheitstechnisch und in der Zuverlässigkeit.

Der Kern: Profi-Alarmfunk arbeitet auf einem eigenen, überwachten Sub-GHz-Band (z. B. 868 MHz), bidirektional und verschlüsselt. WLAN ist ein universelles Datennetz auf 2,4/5 GHz – nicht für Sicherheitsmeldungen ausgelegt.

Systeme wie Jablotron, Satel (ABAX), Ajax (Jeweller) oder Ksenia nutzen ein dediziertes Funkband (z. B. 868 MHz) mit herstellereigenem Protokoll. Kennzeichen: bidirektionale Kommunikation (jede Meldung wird quittiert), Frequenz-/Kanalwechsel gegen Störungen, sehr geringer Stromverbrauch (Batterielaufzeiten von mehreren Jahren) und eine permanente Überwachung jeder einzelnen Komponente.

Das 2,4-GHz-Band ist überfüllt (Router, Smart-Home, Nachbarn), WLAN-Funk verbraucht viel Strom und ist nicht auf lückenlose Sicherheits-Überwachung ausgelegt. Billiganlagen setzen oft ausschließlich auf WLAN und Cloud – ein einzelner, leicht störbarer Weg. Fällt Router, Internet oder Strom aus oder wird das WLAN gestört, ist die „Anlage“ blind, häufig ohne dass es jemand merkt.

Profisysteme verschlüsseln die Funkkommunikation (z. B. AES) und schützen mit rollierenden Codes gegen das Mitschneiden und Wiedereinspielen von Befehlen („Replay“). So kann ein Angreifer weder mithören noch einen aufgezeichneten „Unscharf“-Befehl erneut senden. Bei ungesicherten Billiganlagen ist genau das eine reale Schwachstelle.

MerkmalProfi-AlarmfunkWLAN-Alarm (billig)
Frequenzbanddediziert, z. B. 868 MHz2,4/5 GHz (geteilt)
Kommunikationbidirektional, quittiertoft einseitig / cloudbasiert
Komponenten-Überwachung permanent meist nicht
Verschlüsselung AES o. ä.unklar / schwach
Störsender-Erkennung ja nein
Stromverbrauchsehr gering (Jahre)hoch
AbhängigkeiteigenständigRouter/Internet/Cloud
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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 06

Zertifizierung, Versicherung & Errichter

Ob eine Anlage im Ernstfall – und bei der Versicherung – wirklich zählt, entscheiden zwei Dinge: die zugrunde liegende Norm und der Fachbetrieb, der sie plant, installiert und wartet.

DIN EN 50131 ist die europäische Normenreihe für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen; sie definiert die Sicherheitsgrade 1–4. VdS ist eine deutsche, versicherungsnahe Anerkennung mit eigenen Klassen (u. a. VdS Home sowie die Klassen A/B/C für steigende Anforderungen). Beide zielen auf geprüfte Qualität – welche Anerkennung gefordert ist, hängt vom Objekt und den Vorgaben des Versicherers ab.

Ab bestimmten Versicherungssummen oder Objektarten verlangen Versicherer eine zertifizierte, fachgerecht installierte Anlage – oft mit VdS- oder EN-Nachweis und Abnahme. Eine selbst gebaute Baumarktanlage wird im Schadensfall unter Umständen nicht anerkannt. Die konkreten Anforderungen sollten immer vorab mit dem eigenen Versicherer abgestimmt werden.

Eine Anlage ist nur so gut wie ihre Planung und Installation. Ein zertifizierter Errichter bringt entscheidende Schritte mit:

  • Risikoanalyse und normgerechte Planung des passenden Sicherheitsgrades
  • Fachgerechte, dokumentierte Installation und Inbetriebnahme
  • Abnahme, Einweisung und lückenlose Dokumentation
  • Wartung, Instandhaltung und optionale Aufschaltung auf eine Leitstelle
  • Errichterverantwortung – ein Ansprechpartner statt Bastellösung

Als erfahrener Errichter in Berlin & Brandenburg planen und installieren wir Anlagen führender Hersteller genau nach diesen Maßstäben.

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Zur Wissens-Übersicht Factsheet 07

Meldergüte: Warum billige Melder versagen

Ein Melder ist nur so gut wie seine Technik. Billige Komponenten „funktionieren“ im Laden – versagen aber genau dann, wenn es darauf ankommt. Drei typische Schwachstellen und wie hochwertige Melder sie ausschließen.

Einfache Reed-Magnetkontakte an Tür und Fenster schalten träge und mit großem Ansprechabstand. Das lässt sich überlisten: Wird ein starker Fremdmagnet mit einem Klebepad direkt am Kontakt befestigt, meldet der Sensor dauerhaft „geschlossen“ – die Tür kann geöffnet werden, ohne Alarm auszulösen. Hochwertige, überwachte Kontakte mit engem, definiertem Schaltpunkt und Sabotage- bzw. Fremdfeld-Erkennung verhindern das.

Praxisbeispiel

Ein billiger Magnetkontakt schaltet ungenau und mit großem Abstand. Genau das nutzen Täter aus: Mit einem Klebepad wird ein starker Fremdmagnet direkt am Kontakt fixiert. Der Sensor „sieht“ dauerhaft die geschlossene Tür – und löst beim Öffnen keinen Alarm aus.

Billige PIR-Bewegungsmelder haben Erfassungslücken direkt unter sich und in Bodennähe. Wer die Erfassungscharakteristik kennt, kann sich langsam „unterkriechen“. Hochwertige Melder bieten einen Unterkriech-/Kriechzonenschutz, Anti-Masking sowie – wo nötig – echte Tierimmunität, damit weder Täter durchschlüpfen noch Haustiere Fehlalarme auslösen.

Praxisbeispiel

Ein billiger Bewegungsmelder hat direkt unter sich einen toten Bereich. Wer die Charakteristik kennt, bewegt sich langsam am Boden und „unterkriecht“ den Melder, ohne erfasst zu werden.

Zu einfache Melder lösen zu früh oder grundlos aus – durch Zugluft, Heizungswärme, Sonnenlicht oder Insekten. Die Folge ist fatal: Nach mehreren Fehlalarmen wird die Anlage abgeschaltet oder nicht mehr ernst genommen. Dual-/Kombimelder (z. B. PIR + Mikrowelle) und hochwertige Sensorik lösen nur bei echter Gefahr aus und halten die Anlage im Alltag zuverlässig scharf.

Praxisbeispiel

Ein minderwertiger Melder löst durch Zugluft, Heizungswärme oder Insekten immer wieder grundlos aus. Nach ein paar Fehlalarmen wird die Anlage genervt abgeschaltet oder ignoriert – und schützt im Ernstfall gar nicht mehr.

MerkmalBilligHochwertig
Magnetkontakt-Präzisionträge, großer Abstandenger, definierter Schaltpunkt
Fremdmagnet-/Sabotageschutz
Unterkriechschutz Lücken Kriechzonen
Anti-Masking
Fehlalarm-UnterdrückunggeringDual-/Kombisensor
Tierimmunitätunzuverlässiggezielt einstellbar
  • Zertifiziert nach EN 50131 mit passendem Grad
  • Sabotage- und (bei Kontakten) Fremdfeld-/Fremdmagnet-Erkennung
  • Anti-Masking und Unterkriech-/Kriechzonenschutz bei Bewegungsmeldern
  • Dual-/Kombisensorik zur Fehlalarm-Unterdrückung
  • Einstellbare Tierimmunität statt „aus oder Fehlalarm“
  • Aktive Zustands- und Batterieüberwachung durch die Zentrale

Fazit: Der Unterschied liegt selten im Prospekt, sondern in der Technik der Melder. Genau hier trennt sich professionelle Sicherheitstechnik vom Baumarkt-Set – und genau hier beraten wir Sie objektbezogen.

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